Bewertungsmethoden für Immobilien – erkennen Sie Ihre Vorteile

Immobilienbewertung leicht gemacht – im heutigen Beitrag erfahren Sie, welche Bewertungsmethoden für Immobilien existieren und üblich sind. Nach dem Lesen dieses Beitrags kennen Sie nicht nur die wichtigsten Unterschiede, sondern auch die Vorteile der einzelnen Techniken!

Wofür werden Bewertungsmethoden für Immobilien angewandt?

Immobilienbewertungen sind in vielen verschiedenen Lebenssituationen gefragt und werden in der Regel von einem speziell geschulten Gutachter angefertigt. Dabei werden derartige Schätzungen meist in folgenden Fällen vorgenommen:
– Scheidung
– Erbschaft
– Verkauf
– Zwangsversteigerung
– Ermittlung des Versicherungswerts
– Bilanzierung von Anlageimmobilien

Welche Bewertungsmethoden existieren auf dem deutschen Markt?

Im Allgemeinen existieren drei verschiedene Methoden zur Bestimmung des Verkehrswertes, also des Kaufpreises, einer Immobilie. Folgende Varianten werden dabei unterschieden:
– Vergleichswertverfahren
– Ertragswertverfahren
– Sachwertverfahren

Immobilien

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Vergleichswertverfahren – einfache und sichere Bewertungsmethode für Immobilien

Das Vergleichswertverfahren wird aufgrund des Verkehrswerts gleichartiger und gleichwertiger Immobilien in einem bestimmten Ortskreis vorgenommen. Das bedeutet, der Gutachter zieht Immobilien mit ähnlichen baulichen Gegebenheiten hinzu und ermittelt den Wert einer Immobilie aufgrund eines Vergleiches.
Dabei fließen unter anderem folgende zusätzliche Faktoren in die Bewertung ein, die den Verkehrswert erhöhen oder mindern:
– Grundstücksgröße
– Lage der Immobilie
– Renditemöglichkeiten
– Grundrisse
– Mögliche Anbauten
– Immobilienzustand

Ertragswertverfahren – bei Vermietung oder Verpachtung

Das Ertragswertverfahren basiert auf den Einnahmen der zu bewertenden Immobilie. Diese Methode wird meist bei Immobilien angewandt, die zur Ertragserzielung erworben werden. Vorrangig ist dies bei Mehrfamilienhäusern, Hotel- und Freizeitanlagen oder sonstigen gewerblich genutzten Immobilien.

Sachwertverfahren – bei unterschätzten Immobilien

Das Sachwertverfahren dient zur Bestimmung des Immobilienwertes, falls dessen Zustand durch die bloße Hinzuziehung der Berechnung durch das Ertragswertverfahren nicht zu genüge gewürdigt werden kann. In diesem Fall wird der Grundstückswert, der Immobilienwert und der Wert sonstiger Anlagen und Baumaßnahmen ausgerechnet und addiert.

Empfehlung bezüglich der Werterhebung von Immobilien

Durch die Heranziehung eines Immobilien Bewertungsbogens können Sie bereits im Voraus einen ungefähren Verkehrswert errechnen und diesen anschließend mit dem Ergebnis des Gutachters vergleichen.
Achten Sie dabei darauf, das passende Gebäudebewertungs-Verfahren zu verwenden:
1. Vergleichswertverfahren zur einfachen Berechnung des Verkehrswertes einer selbstgenutzten Immobilie
2. Ertragswertverfahren bei gewerblicher Nutzung und Vermietung
3. Sachwertverfahren bei nicht oder schwer kategorisierbaren Immobilienwerten

 

Sie wollen mehr über die Immobilienbewertung erfahren? Hier mein Lesetipp:

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