Pagsanjan-Wasserfälle – ein Stück Himmel auf den philippinischen Inseln

Am Rande des Südchinesischen Meeres erstreckt sich eine immergrüne, gewaltige Inselkette – die Philippinen. Der fünftgrößte Inselstaat der Welt setzt sich aus über 7.000 (!) einzelnen Inseln zusammen, von denen nur rund 800 bewohnt sind. Durch die gefährliche Lage zwischen zwei Kontinentalplatten, was zu regelmäßigen Erdbeben und Vulkanausbrüchen führt. Wahrscheilich glänzen die Philippinen gerade aus diesem Grund mit einer einzigartige Flora. Wer auf der Suche nach einem besonderen Reiseerlebnis ist, wird an dieser magischen Region kaum vorbeikommen.

Eine der wichtigsten Touristenattraktionen des Landes – Pagsanjan-Wasserfälle

Bei einer Reise durch die Philippinen gibt es einige Orte, die man unbedingt besucht haben muss. Einer davon sind die Pagsanjan-Wasserfälle, die eine bemerkenswerte Fallhöhe von 90 m aufweisen. Dieses Naturspektakel liegt östlich des gleichnamigen Ortes, der während der Kolonialzeit durch die Spanier gegründet worden ist. Seit Jahrzehnten sind die Pagsanjan-Wasserfälle einer der lukrativsten Touristenmagneten des Landes. Ihr Besuch gleich dabei einer Abenteuerreise, da sie nur über den Bambungan River, einen schmalen Fluss am Rande der Provinz „Laguna“, erreichbar sind.

Wer also auf der Suche nach dem Nächsten Ziel seiner Abenteuerreise ist, sollte unbedingt bei den Pagsanjan-Wasserfällen vorbeischauen.

Philippinen

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Die Legende hinter dem Naturschauspiel

Laut einer alten Legende gibt es die Wasserfälle noch nicht allzu lange. Diese Legende besagt, dass vor einiger Zeit eine Dürreperiode das Land heimsuchte. Laut Prophezeiung sollte sie alles Leben im Umkreis zerstören. Die Flüsse und Quellen trockneten aus, die Blumen welkten, die Ernte fiel aus und die Einwohner wurden von einer bitteren Hungersnot geplagt.  Zu dieser schweren Zeit wohnten zwei Brüder am Fuße des Berges. Diese entsandten tagtäglich hoffnungsvoll ihre Gebete an Gott, dieser möge dem Land wieder Wasser bringen und die Dürre beenden. Doch Gott erhörte sie nicht. Nachdem der ältere Bruder verstorben war, machte sich der Jüngere auf den Weg in die angrenzenden Berge in der Hoffnung, eine Quelle zu finden. Nach einem mühseligen Marsch auf die Klippe des Berges entdeckte der kleine Bruder auch dort kein Wasser. Erzürnt wandte er sich aufs Neue zu Gott, fragte, wo das Wasser sei und schlug dabei mit seinem Wanderstab auf den Boden. Plötzlich, als würden seine Gebete erhört, zersprang der Stein unter seinen Füßen und eine wachsende Quelle. Sie ergoss sich als Wasserfall vom Berg und brachte der leidenden Bevölkerung endlich das Ende des Hungers. Die Pagsanjan-Wasserfälle waren geboren.

Zahlreiche weitere Mythen und Legenden liegen in dem Inselstaat verborgen und warten darauf, entdeckt zu werden. In einem Land wo die westliche Kultur und Religion auf ursprüngliche südasiatische Traditionen trifft – den Philippinen.

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