Gewohnheiten – Warum sind sie so wichtig?

Gewohnheiten machen einen großen Teil unseres Alltags aus – jeder Mensch hat sie, egal ob positiv oder negativ. Sie bestimmen unser Verhalten und lassen sich nur schwer ändern. Dennoch sind sie sehr wichtig für uns. Warum? Das erkläre ich euch im Folgenden.

Was versteht man unter einer Gewohnheit?

Zunächst einmal sollten wir die Frage klären, was eine Gewohnheit denn überhaupt ist. Dies ist ein Vorgang, der sich in unserem Verhalten und unserem Tun wiederspiegelt und uns dabei hilft, Dinge automatisch zu erledigen.

Dabei unterscheiden wir zwischen folgenden Arten der Gewohnheit:

  • Gefühlsbedingte Gewohnheiten
  • Kognitive Gewohnheiten
  • Verhaltensbedingte Gewohnheiten

Letztere sind wahrscheinlich den Meisten bekannt: zu den verhaltensbedingten Gewohnheiten gehören beispielsweise das Rauchen oder das Nägelkauen, während die anderen beiden Arten bereits etwas tiefer gehen und in unserer Psyche verankert sind.

Gefühlsbedingte Gewohnheiten kontrollieren unsere Auffassung von der Welt auf einer unterbewussten Ebene. Wie schnell man sich verletzt fühlt, wie sehr man von der Bestätigung anderer Menschen abhängig ist und wie gut man negative Emotionen verkraftet, bestimmt unsere Gefühlswelt.

Eng an diese geknüpft sind unsere Denkweisen, die sich meist durch Erfahrungen bilden und zu einem routinierten Denken führen. Ob wir etwas positiv oder negativ finden, wie wir andere Menschen sehen und was wir als wichtig oder unwichtig erachten, hängt von unseren kognitiven Gewohnheiten ab.

Gewohnheiten ändern


Die meisten leben in den Ruinen ihrer Gewohnheiten. – Jean Cocteau, Schriftsteller

Kann man eine Gewohnheit ändern?

Automatismen spielen eine wichtige Rolle in unserem Leben und entlasten uns im Alltag. Allerdings gibt es auch schlechte Marotten, an denen man arbeiten könnte und sogar sollte. Dazu gehören Abhängigkeiten wie das Rauchen oder übermäßiger Zuckerkonsum, die uns nur einen kurzen euphorischen Zustand bescheren ebenso wie bestimmte Denk- und Verhaltensweisen.

Mit einer guten Portion Selbsterkenntnis, Zeit und Engagement lassen sich Gewohnheiten optimieren, was unsere Einstellung, Gesundheit und unsere Lebensqualität nachhaltig verbessert.

Wie das geht? Das erzähle ich euch ein anderes Mal!

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